Sechste Woche – Daddy in da House

Tower of london
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Am Montag bin ich endlich umgezogen. Das Studentenwohnheim, das ich gefunden habe, ist der Hammer – ich wohne direkt im Zentrum in Zone 1  in der  15. Etage des (ja meine Freunde, laut Wikipedia stimmt das so) höchsten Studentenwohnheims der Welt ;D. Ich teile mir das Apartment mit einer ganz lieben Italienischen Studentin, mit der ich mich von Anfang an super verstehe. Für mich fängt London jetzt erst so richtig an – wo ich endlich mitten in der City wohne. Meine gute Laune macht sich auch beim Praktikum bemerkbar – ich bin viel entspannter und daher gehen mir sämtliche Aufgeben – ja selbst die Kundentelefonate – nun leichter von der Hand. Außerdem hat sich mein Englisch enorm verbessert, seit ich täglich soviel Englisch spreche und dadurch bin ich bei den Telefonsales so sicher, dass ich meinen Kollegen einen Großteil der Arbeit mit in dem Bereich  abnehmen kann.  Und ein ausgezeichnetes Englischlevel wird bei meinen späteren Karriereplänen definitiv von Vorteil sein. Das System macht mir ebenfalls keine Probleme mehr, ich kann gut damit arbeiten und erstelle daher diese Woche viele neue Kundenfiles, die meine Kollegen zwar noch immer danach kontrollieren, aber mittlerweile mache ich dabei im Normalfall eigentlich keine Fehler mehr. Nachdem ich mit dem Südafrika Online-Marketingprojekt sehr gut im Zeitplan liege und voraussichtlich schon eine Woche früher als erwartet fertig werde, bekomme ich Ende der Woche schon den Auftrag für ein neues Projekt: ich darf die Inhalte der aktuellen Firmenhomepage in der deutschen Version überarbeiten, da die bisherige Version teilweise immer noch in Englisch sind und einige Inhalte von der Formulierung her etwas unglücklich sind. Wenn ich nebenbei etwas Luft habe, versuche ich nachmittags auch immer meinen Kollegen bei administrativen Aufgaben behilflich zu sein, damit sie sich auf wichtigere Aufgaben konzentrieren können und so kann ich auch gut Engagement beim Praktikum zeigen.

Jaaaaa ^^, mein Dad kommt mich spontan am Wochenende in London besuchen, ich freue mich total, denn ich vermisse meine Freunde und meine Familie schon sehr. Wir starten am Samstag mit einer Bus-Sightseeing- Tour, das ist  zwar so n typisches Touriding aber dabei sieht man zumindest recht schnell alle Highlights der Stadt und für Lauffaule wie meinen Dad und mich ist das genau das Richtige :D. In Kensington springen wir dann raus um eine Runde ins Harrods zu gehen – hier ist alles super teuer, aber man muss es einfach mal gesehen haben. Das einzig Bezahlbare ist’s Essen, daher gönnen wir uns in der Fressabteilung vom Harrods dann mittags – typisch Englisch – Fisch & Chips, was hier sogar richtig lecker ist, aber bei den happigen Preisen ist das auch s mindeste!!

Am Sonntag haben wir dann einen Ausflug zum Tower of London gemacht. Zuerst nahmen wir an einer Beefeater-Tour durch den Tower teil, was wirklich durch seinen britischen schwarzen Humor extrem unterhaltsam war. Im Anschluss daran haben wir uns dann natürlich noch die Kronjuwelen angesehen, die seit Jahrhunderten dort im Tower aufbewahrt werden. Mittlerweile befinden sie sich allerdings dort in einem riesigen massiven Tresor. Wirklich beeindruckend, die riesigen Diamanten und die Kronen sämtlicher britischer Herrscher der letzten Jahrhunderte. Die Krone der aktuellen Queen wird dort ebenfalls aufbewahrt. Es war wirklich ein rundum schönes Wochenende mit meinem Dad und ich weiß auch, dass er mir hier sobald er wieder weg ist fehlen wird.

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