FRA > LHR “Welcome to London”

Flughafen
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Unglaublich aber wahr, irgendwann war der Koffer endlich zu und ich saß endlich im Flieger nach London. Als es in Frankfurt los ging war ich ja noch recht entspannt (Reiseerfahren wie ich ja bin :-P) aber als wir dann in London gelandet sind, wurde ich schon etwas nervös, weil immerhin sollte das hier nun für die nächsten Monate meine neue Heimat werden. Am Flughafen hat direkt mein Fahrer auf mich gewartet, den die Agentur für mich organisiert hatte – ganz standesgemäß ging es mit einem typischen Londoner Cab in die Stadt. Ich hing die ganze Zeit nur am Fenster. Besonders als wir an Big Ben vorbei gefahren sind war ich ganz aus dem Häuschen. Der Taxifahrer war sogar so nett kurz anzuhalten, damit ich für ein Foto raus springen konnte.

Das erste Wochenende bestand aus Sightseeing XXL und wie sollte es bei Frau anders sein – Shoppen auf der Regent –  der Oxford Street *__*. Das Wetter war genau so wie man es von London erwartet: kalt, regnerisch und grau. Der Besuch der Tower-Bridge fiel daher eher kurz aus: „aha gesehen“ – schnell Fotos gemacht und dann ab wieder ins Warme. Freitag und Samstag habe ich noch in einem Hotel in Mayfair gewohnt, damit ich das Wochenende vorm Praktikumsstart noch mal so richtig genießen konnte – das war das Abschiedgeschenk meiner Eltern.

Am Sonntag bin ich nach einem schönen europäischen Frühstück – sorry, aber ich traue der Englischen Küche nicht und baked Beans & Bacon zum Frühstück sind nun absolut nicht mein Fall :D – dick eingemummelt und mit Regenschirm bewaffnet zum Buckingham Palace gelaufen. Ich muss zugeben, ich war schon etwas enttäuscht, im Fernsehen sieht der immer deutlich größer aus, ich stand da wirklich erst davor und war mir nicht sicher ob  er das jetzt wirklich ist – war er dann aber wie ich an der Menge der Touristen davor gesehen habe. Abends hieß es dann alles wieder im Hotel einpacken und endlich die Gastfamilie kennen lernen. Auf dem Weg dahin habe ich  mir noch meine künftige Arbeitsstelle angesehen, ich will morgen schließlich pünktlich dort erscheinen und nicht verloren durch London eiern.  Meine Gastfamilie wohnt etwas außerhalb vom Londoner Zentrum in Norbury, in einem kleinen typisch englischen Häuschen, was wirklich absolut so aussieht wie aus einem Harry Potter Film. Meine Gasteltern sind beide recht alt – um die 70 vermute ich,  aber von ihrer Art her einfach entzückend. Die beiden kommen ursprünglich aus Italien aber leben nun schon seit Jahrzehnten hier in London. Sie haben sich aber direkt rührend um mich gekümmert und auch meiner Mum am Telefon versprochen auf mich auf zu passen, da die natürlich schon etwas in Sorge um mich – ihr einziges Töchterchen – ist.

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