Erste Woche – alles neu

Piccadilly circus
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So, die erste Woche ist rum, tut mir leid, dass ich mich nicht früher melden konnte, aber ich hatte einfach zuviel zu tun. Am Montag hat der Wecker bereits um 6 geklingelt – viel zu früh für meinen Geschmack – aber ich wollte einfach auf Nummer sicher gehen, dass ich am ersten Arbeitstag pünktlich bei der Arbeit erscheine.  Gerade als Deutsche will man doch dem Klischee des immer pünktlichen fleißigen Praktikanten gerecht werden ;-). Für das Frühstück blieb daher morgens keine Zeit mehr, aber meine Gastmutter, die extra meinetwegen morgend so früh aufgestanden ist, war so lieb mir einen schönen starken schwarzen Kaffee zu kochen.

In der Metro stieg meine Nervosität dann. Das lag daran, dass ich recht hochgesteckte Ziele und Erwartungen an mich selbst habe und außerdem will ich natürlich auch während des Praktikums eine wirklich gute Performance ablegen. Außerdem war ich schon super gespannt das Büro endlich zu sehen und vor meine neuen Kollegen kennen zu lernen J. Ich kam absolut pünktlich an, letztendlich war ich sogar ein wenig zu früh, aber das war auch gut so – der erste Eindruck zählt schließlich, noch dazu am ersten Arbeitstag!! Meine Agentur, bei der ich die kommenden 3 Monate arbeiten werde, befindet sich mitten im Zentrum von London und in Laufnähe zur Themse. Man sieht vom Ufer aus sogar das London Eye – ich weiß definitiv schon, wo ich meine Pausen, sobald es endlich wärmer wird, verbringen werde. Direkt am Empfang wurde ich von einer meiner neuen Kolleginnen abgeholt, sie macht direkt einen super sympathischen und offenen Eindruck auf mich. Wenn der Rest meiner Kollegen genauso ist, werde ich hier eine verdammt gute Zeit haben! Am Montag musste ich erstmal nichts weiter machen, bekomme vorest etwas Zeit mich mit allem hier vertraut zu machen. So viele Informationen auf einmal oO. Den Rest der Woche habe ich damit verbracht, mich mit dem System vertraut zu machen und mich durch all das Infomaterial zu lesen, was wir an unsere Kunden weitergeben, damit ich sobald ich mit dem Kundenkontakt anfange auch alle Fragen beantworten kann. Charlotte, die Kollegin, die mich am ersten Tag auch überall rum geführt hat, wird während meines Praktikums meine Mentorin sein, was ich sehr gut finde, da ich zu ihr direkt einen guten Draht hatte.

Am Wochenende mache ich mich auf, die Stadt etwas zu erkunden. London hat echt soviel zu bieten, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Ich bin kurzerhand ins Zentrum gefahren und hier etwas rum spaziert – angefangen beim Covent Garden mit den Straßenkünstlern über die Oxford Street bis zum Hyde Park.

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